Auf dem Bogenparcours in Lellwangen
Bericht von Bennet
Einmal pro Schuljahr findet ein zweitägiger ProFürschi-Tag in Verbindung mit einer Übernachtung statt. Dieses Jahr wollten wir als WG-Gruppe die Tage auch als Abschluss für Nuh und Sandro, die zum Schuljahresende den Schritt in die Berufswelt anzutreten hatten, nutzen. Am ersten Tag ging es zum Bogenschiessen ins Deggenhausertal, am zweiten Tag dann entspannt zum Baden. Die Nacht verbrachten wir auf der WG.
Am Morgen des ersten Tages stellten wir zuerst unseren Proviant für den Tag zusammen. Wir belegten uns Sandwiches und haben Butterbrezeln mitgenommen.
Voll Vorfreude sind wir mit dem Schulbus ins Deggenhausertal zum Bogenparcours gefahren. Dort angekommen wurden wir zuerst mit Bögen ausgestattet, bevor wir eine Einführung ins intuitive Bogenschiessen bekamen. Intuitives Bogenschiessen bedeutet Bogenschiessen ohne Zielvorrichtung oder andere technische Hilfsmittel am Bogen.
Nach einigen Probeschüssen ging es los. Der Parcours besteht aus zwei Teilen mit insgesamt 26 Stationen und einer Wegstrecke von 2,3 Kilometern. Die Ziele sind meistens Tiernachbildungen aus einer Art Schaumstoff. Kleintiere wie Hasen, aber auch Bisons, Greifvögel, Krokodile und sogar einige Dinosaurier sind zu erlegen. Für jeden Geschmack ist also etwas dabei. Pro Station darf man drei Schüsse abgeben. Die Treffer werden zusammengezählt.
Bereits am dritten Ziel ging uns zum ersten Mal ein Pfeil verloren. Glücklicherweise fanden wir aber einen anderen Pfeil, den wohl jemand vorher verschossen hatte und konnten so den Verlust ausgleichen. Verlorengegangene Pfeile kosten nämlich zehn Euro extra.
Auf halber Wegstrecke machten wir Mittagspause, tranken reichlich Wasser, da es sehr warm war, und assen unsere Sandwiches.
Frisch gestärkt nahmen wir den zweiten Teil des Rundwegs in Angriff. Wir begegneten einem älteren Bogenschützen, der uns aufgrund seiner Erfahrung noch einige Tipps geben konnte.
So gelang es uns auf dem zweiten Teil noch, den einen oder anderen spektakulären Treffer zu landen.
Zufrieden erreichten wir nach knapp vier Stunden wieder unseren Ausgangspunkt und traten die Rückreise an.
Zurück in Bernrain konnten wir direkt mit Grillieren starten, da Herr Kühl den Grill bereits angefeuert hatte. Wir grillierten Cevapcici, Thunfischsteaks und Pouletspiesse, dazu gab es Brot.
Nach der unverzichtbaren Dusche konnte das Abendprogramm beginnen. Der lange Tag machte sich allerdings schnell bemerkbar, so dass wir es nicht mal schafften, einen kompletten Film zu schauen. Hundemüde brachen wir den Film ab und gingen schlafen.
Leider wurde Herr Truninger über Nacht krank, weshalb Herr Kühl für ihn einsprang und uns am nächsten Morgen gemeinsam mit Herrn Storz in die Badi begleitete.
Dort hatten wir sehr viel Spass zwischen Rutschen und Sprungturm sowie beim Fussballspielen. Die Zeit verging wie im Flug. Den Abschluss machte ein gemeinsames Mittagessen in der Badi. Satt und zufrieden kehrten wir zur Schule zurück und wurden nach zwei spannenden, aber entspannten Tagen ins Wochenende entlassen.
Team WG Nuh, Sandro, Bennet
Schule Bernrain
Bernrainstrasse 57
8280 Kreuzlingen
+41 71 677 01 77